Kommunalwahl 2020: Unsere Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich vor (4)

Ralph Buzug

Listenplatz Nr. 4 für die Bezirksvertretung

Familie: Verheiratet, 2 Kinder
Beruf: Biologe, IT-Spezialist
Themenschwerpunkte: Stadt als lebenswerter Raum für alle Generationen und sozialen Strukturen, digitale Nachhaltigkeit

Mein Motto:

Eine lebenswerte Zukunft ist das, was passieren wird, wenn du vorher nachhaltige Pläne machst – und es nicht so bleibt wie es war.

Ich bin 51 Jahre alt, arbeite als gelernter Biologe bei einem großen Telekommunikationsunternehmen und lebe mit meiner Familie seit über 20 Jahren in Gremmendorf. Seit 1986 bin ich Mitglied bei den Grünen und durfte bereits in verschiedenen städtischen Gremien (Umweltausschuss und Zoo-Aufsichtsrat) mitwirken. Erfahrungen als Konzernbetriebsratsvorsitzender und als Schöffe am Amtsgericht, bringe ich ebenfalls mit.

Unserem grünen Stadtbezirk gehört die Zukunft der Stadt Münster – nirgends in Münster wird mehr gebaut, geplant und entwickelt. – Es ist in den nächsten Jahren mit einem Zuzug von ca 12.000 Menschen in oder direkt an unserem Stadtbezirk (Einwohnerzahl 2019: ca 30.000) zu rechnen. Und das ist angesichts des hohen Wohnraumbedarfes der Stadt Münster auch nötig.

  • York-Quartier: 50 Hektar Fläche. ca. 1.750 Wohneinheiten, ca. 6.000 neue Einwohner (Infos)
  • Angelmodde – Albersloher Weg / Hiltruper Straße: 250 Wohneinheiten, ca. 850 neue Einwohner (Infos)
  • Heidestraße: Erschließung des ehemaligen Geländes der ehemaligen Westfalen AG und verschiedene kleinere Einzelflächen geschätzt ca. 2.000 neue Einwohner
  • Hiltrup Ost / nördlich Osttor: 24 Hektar Fläche, ca 1.000 Wohneinheiten, 3.400 neue Einwohner (Infos)

Dies erfordert einen kritischen Blick auf unsere Ressourcen und Infrastruktur und die Einsicht, dass ein „Weiter so“ nicht funktionieren kann. Nachhaltig planen heißt, sich mit den täglich über 24.700 Kfz/Tag (Stand 2014, Infos), die bereits heute den Albersloher Weg nutzen (und bereits heute in der Stoßzeiten im Stau stehen), auseinander zu setzen, und die Erreichbarkeit der Innenstadt auch in Zukunft sicherzustellen, wenn auch vermehrt mit leistungsfähigeren bzw., umweltfreundlicheren Verkehrsmitteln, wie Rad (Velorouten), Bus (Busspuren Richtung Innenstadt) und Schiene (WLE), auch wenn dies zu Lasten der KFZ-Nutzung geht. In diesem Zusammenhang werden wir insbesondere über den Umbau des Albersloher Weges sprechen müssen, über den Erhalt und Neuanlage von ökologisch wertvollen Flächen, über zusätzliche Infrastruktur wie zum Beispiel eine weiterführende Schule, eine Gesamtschule für Südost zur Entlastung des Schulzentrums Wolbecks – ausgestattet mit einer zukunftsweisenden digitalen Infrastruktur.

Nachhaltig planen heisst auch: Nicht jede Fläche eignet sich für Wohnbebauung. Je dichter unser Stadtbezirk bebaut wird, desto höher sind die Anforderungen an unsere grüne Lunge im Bezirk.

Ich möchte diesen Prozess aktiv vor Ort in der Bezirksvertretung mitgestalten.

Kontakt: ralphbuzug@argantiu.de

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